Häufige Fragen

NTSC

Zu Beginn der 1950er Jahre wurde in den USA die bis dahin bestehende Fernsehnorm auf das Farbfernsehen übernommen und als erstes Farbfernsehsystem standardisiert. Mit dem NTSC-Verfahren (National Television Systems Committee) konnte nunmehr Farbfernsehen empfangen werden. Unter heutigen Maßstäben kaum noch vorstellbar, musste diese Farbe seinerzeit allerdings von Hand eingestellt werden, und zwar mehrfach während einer Sendung. Da es ebenfalls noch keine Fernbedienung gab, mussten die Zuschauer an den Geräten immer wieder aufstehen, was den NTSC-Empfängern auch die scherzhafte Bezeichnung „slimming machines“ (Abmagerungsgeräte) einbrachte. Für das Akronym NTSC wurde vor diesem Hintergrund auch bald ein weiterer Name in der Umgangssprache gefunden: „Never The Same Color“ (niemals dieselbe Farbe).

NTSC beziehungsweise die FCC-M-Norm ist in den USA bis heute gültig. Mit einer Videobandbreite von 4,2 MHz und einem Bild-Tonträger-Abstand von 4,5 MHz basiert diese Norm auf dem Zeilensprungverfahren, bei dem 60 (eigentlich nur 59,94) Halbbilder pro Sekunde und 525 Zeilen pro Vollbild übertragen werden.

Verwandte Begriffe: Overscan, PAL, SECAM, Full HD
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