Häufige Fragen

Overscan

Im Allgemeinen wird mit Overscan der Bildbereich bezeichnet, welcher außerhalb des sichtbaren Bildbereichs liegen soll. Der Begriff stammt aus dem analogen TV-Zeitalter, als noch Bildröhren verwendet wurden. Durch einen kräftigen Impuls markierte der Elektronenstrahl den Anfang einer Zeile. Damit dieser unsichtbar war, begann das Bild etwas außerhalb des sichtbaren Bereichs (zwischen fünf und zwölf Prozent). Das hatte zugleich den Vorteil, dass leichte Unsauberkeiten kaschiert werden konnten. Im Gegensatz dazu spricht man von Underscan, wenn innerhalb des sichtbaren Feldes mit dem Bildinhalt begonnen wird. Bezeichnend dafür ist ein schwarzer Rahmen, der um das Bild gelegt wird oder aber schwarze Balken an den horizontalen oder vertikalen Bildrändern.

Heutzutage wird dieser Fachbegriff benutzt, um im TV-Menü die unskalierte Bildwiedergabe einzustellen, also dass das Bildformat originalgetreu wiedergeben und somit weder aufgezoomt noch mit störenden schwarzen Balken dargestellt wird. Im Zeitalter der Digitalübertragung und Pixel-raster-Displays ist die Overscan-Technologie überflüssig geworden, da ein Full-HD-Schirm das HDTV-Signal mit 1.080 Zeilen exakt so darstellen kann, wie es gesendet wird.

Verwandte Begriffe: anamorph, Bildformat, Bildbeschnitt, Bildeinstellungen
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