Häufige Fragen

Bildoptimierung

Grundsätzlich unterscheidet man vier verschiedene Methoden zur Bildoptimierung, die von BUROSCH angeboten:

  1. Referenz-Testbilder aus dem Hause BUROSCH ab ca. 10 Euro: Schnelle, verständliche und praktikable Bildverbesserung für Laien
  2. Einsatz von Lichtsensoren (z.B. Spyder) ab ca. 200 Euro: Gute Bildverbesserung, Fachwissen notwendig, große Messtoleranzen
  3. Einsatz von Lichtsensoren (z.B. x-rite) ab ca. 1100 Euro: Sehr gute Bildverbesserung, Fachwissen notwendig, äußerst zeitaufwendig
  4. Kalibrierung durch Tristimulus- oder Spektroradiometer-Sensoren: Hervoragende Bildverbesserung, nur für Profis

Parallel dazu sollte auf folgende Punkte geachtet werden, die sich ebenfalls positiv auf die Bilddarstellung auswirken und zur Vorbereitung der Bildoptimierung dienen:

1. Umfeldbedingungen/Sitzabstand
Natürlich hängt die TV-Bildqualität auch von den räumlichen Gegebenheiten ab, die das heimische Wohnzimmer bietet. Deshalb ist zu beachten, einen störenden Lichteinfall vom Fenster zu vermeiden und stattdessen leicht gedimmte Lichtverhältnisse herzustellen. Außerdem sollte der Heimkino-Fan auf einen angemessenen Sitzabstand zum Fernseher achten.

2. Wechselwirkungen vermeiden
Um auszuschließen, dass die Bildeinstellungen am TV-Gerät zusätzlich von anderer Seite her beeinflusst werden, empfiehlt es sich, die Bildeinstellungsparameter an den Zuspielgeräten (z.B. Blu-ray-Player) auf eine neutrale Position zu regeln. Dies sollte auch bei allen zwischengeschalteten Geräten (z.B. AV-Receiver) durchgeführt werden. Um eine gegenseitige Wirkung zu vermeiden, sollten deshalb vor der Bildoptimierung am Fernseher alle übrigen „Bildverbesserer“ ausgeschaltet werden.

3. Prioritäten setzen
Jeder einzelne TV-Eingang arbeitet unterschiedlich und ist deshalb individuell zu optimieren. Die Bildoptimierung über den HDMI-Eingang (Filmwiedergabe) hat Priorität vor dem USB-Eingang. Darüber hinaus hat jeder TV-Eingang (TV, HDMI1, HDMI2, USB) einen unterschiedlichen Regelbereich beziehungsweise Farbraum und ist somit separat einzustellen, das heißt die veränderten Werte beispielsweise im HDMI1-Eingang werden nicht automatisch auf die anderen TV-Eingänge übertragen. Dies kann allerdings manuell nachgeholt werden.

4. Unterschiedlicher Farbraum
Der USB-Eingang für die Fotowiedergabe (RGB: 0 bis 255) hat einen anderen Farbraum als der HDMI-Eingang für die Filmwiedergabe (RGB: 16 bis 235). Deshalb ist bei den verschiedenen Eingängen der Bildeindruck sehr unterschiedlich.

5. Der richtige Bildmodus
Jedes TV-Menü bietet verschiedene Bildmodi zur Auswahl, welche einen höchst unterschiedlichen Farbcharakter zeigen. Vor der Bildoptimierung sollte man sich für einen möglichst farbneutralen Bildmodus (z.B. Film, Kino, Anwender) entscheiden. Der Bildmodus "Dynamisch" ist nur für Spiele geeignet und zeigt mit seinem blaustichigen Farbton ein sehr hartes unnatürliches Bild. Hier sollte der Einstellwert für die Farbtemperatur auf "warm 2" stehen, der Wert für die Bildschärfe auf "minimal" und die Funktion „Overscan“ gänzlich ausgeschaltet sein.

6. Einstellwerte fixieren
Um die richtigen Einstellwerte  nach der Bildoptimierung mithilfe der BUROSCH-Testbilder immer griffbereit zu haben, sollte man sich diese notieren oder abfotografieren. Wenn sich die Werte verändern oder versehentlich verstellt werden, können sie jederzeit wieder hergestellt werden.

Verwandte Begriffe: Bildeinstellung, Kalibrierung, Testbild
Lesen Sie hierzu auch …