Häufige Fragen

Reaktionszeit

Hiermit ist die Geschwindigkeit von Bewegtbildern gemeint oder genauer die Zeit, die Bildpunkte eines Displays benötigen, um eine andere Farbe anzuzeigen. Gerade in der Vergangenheit mussten Fans von Actionfilmen und Sportübertragungen oder aber Gamer deshalb der Reaktionszeit (Angabe in Millisekunden) besondere Beachtung schenken. Denn noch vor einigen Jahren galt die Aussage, dass Plasma-Displays schnelle Bewegungen in etwa gleich gut darstellen konnten wie konventionelle Bildröhren, LCDs hingegen eher zu sogenannten Nachzieh-Effekten tendierten. Bei modernen OLED- oder QD-Bildschirmen wurde dieses Manko hingegen weitgehend behoben, die Schlierenbildung auf-grund zu träger Pixel stellt insofern eigentlich kein Problem mehr dar. Außerdem nimmt jeder Mensch solche Verzögerungen der Bildwiedergabe unterschiedlich wahr; was den einen stört, fällt dem anderen gar nicht auf. Neben der Pixelzahl, Bildschärfe und Farbbrillanz ist die durchschnittliche Reaktionszeit der aktuellen Modelle für den Heimgebrauch ausreichend. Lediglich Gamer sollten darauf achten, dass die Reaktionszeit nicht mehr als 6 Millisekunden beträgt.

Ist eine kurze Reaktionszeit wichtig für ein klares Bild? Nein. Auch ein Fernseher mit rasanten fünf Millisekunden Reaktionszeit kann Bewegungen verwaschen darstellen. Insofern sollte man vor dem Kauf einfach ausprobieren. Beim Händler könnte man sich beispielsweise ein Fußballspiel zeigen lassen. Spätestens wenn auf dem Bildschirm aus einem Steilpass von Schweinsteiger oder Götze ein Kometenschweif wird, sollte man sich für ein alternatives Gerät entscheiden. Auch anhand von Nachrichtentickern (z.B. auf n-tv) kann die Bewegtbildqualität eingeschätzt werden. Einige Fernseher zeigen solche Laufschriften gestochen scharf, andere wiederum verschwommen.

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