Häufige Fragen

Farbmischung

Wer schon einmal mit einem Grafikprogramm gearbeitet hat, kennt diese Farben aus der Praxis und weiß, dass sie sich beliebig mischen lassen. Wird der Farbwert eines Objektes auf eins gesetzt, färbt sich dieses schwarz. Werden alle drei Farbwerte (R = B = G) gleichmäßig um 50 Prozent erhöht, ergibt das die (unbunte) Farbe Grau. Setzt man zwei der drei Farbewerte auf 0 Prozent und die dritte auf 100 Prozent, ergibt sich daraus eine der drei Primärfarben.

Werden zwei Farbwerte auf 100 Prozent gesetzt und der dritte bleibt bei null, können so die Farben Cyan (Grün und Blau), Gelb (Rot und Grün) und Magenta (Blau und Rot) additiv gemischt werden. Aus diesen drei sogenannten Sekundärfarben (Cyan, Magenta und Yellow) resultiert der technisch-physikalische Wert CMY.

Bei der Farbmischung unterscheidet man zwischen additiver und subtraktiver Farbmischung. Basis dafür waren Experimente von Issak Newton, der seinerzeit hierfür ein Prisma und eine Linse verwendete. Deshalb wird dieses Verfahren auch als optisches Farbmischen bezeichnet und heute in verschiedenen Verfahren der modernen Bildschirmtechnik verwendet. Grundsätzlich werden hier die einzelnen Wellenlängen des Lichtes „addiert“, die in der Summe „weißes“ oder spektralreines Licht ergeben. Setzt man also im RGB-Farbmodell alle drei Werte auf 100 Prozent, ergibt sich daraus Weiß. Das heißt, dass durch die Überlagerung der Farben sich diese gegenseitig aufheben können. Im Umkehrschluss kann aus weißem Licht farbiges Licht entstehen. Beide Vorgänge sind reversibel - können also in beide Richtungen erfolgen.

Verwandte Begriffe: RGB, Farbraum, Farbvalenz, Farbe
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