Häufige Fragen

De-Interlacing

Da heute fast ausnahmslos alle Displays mit dem Vollbildverfahren (progressive scan) arbeiten, wurde ein technisches Verfahren entwickelt, um quasi das einst historisch produzierte Filmmaterial (im Zeilensprungverfahren) für die Neuzeit bestmöglich aufzubereiten – also Halb- in Vollbilder zu konvertieren. Die aus dem Englischen übernommene Bezeichnung „De-Interlacing“ beschreibt im Grunde jenen Vorgang dieser Zeilenentflechtung. Mit der heutigen Technik stellt das De-Interlacing an sich kaum mehr ein Problem dar.

Moderne Fernsehgeräte sowie DVB-Empfänger, Blu-ray-Player oder Computer verfügen über einen integrierten De-Interlacer, der die Bildfrequenz zumeist automatisch anpasst. Jedoch basieren sowohl DVD- als auch antennenbasierte TV-Tunersignale (DVB-T) nach wie vor auf den Standards des Halbbildverfahrens. Insofern bleibt auch zukünftig ein exaktes De-Interlacing äußerst wichtig – jedenfalls bis zur generellen Umstellung auf DVB-T2 und der Entsorgung aller DVD-Player. Dabei bleibt das Grundproblem: Was einmal in Halbbilder aufgeteilt war, lässt sich nicht mehr exakt in Vollbilder wandeln. Neben dem Deinterlacing-Verfahren Weave ist insbesondere das Pulldown-Verfahren sowohl für PAL als auch für NTSC bekannt.

Verwandte Begriffe: Progressive Scan, Interlace, Pulldown, NTSC, PAL
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