Häufige Fragen

Cinch

Da Scart ausschließlich in Europa verbreitet war, gab es eine weitere schlichtere Variante: die Composite-Video-Verbindung mit ihren Cinchsteckern. Über eine einzige Videobuchse wurden die Farb- und Helligkeitsanteile des Bildes nicht mehr getrennt übertragen, was zwar praktisch war, aber auch zu einer relativ schlechten Bildqualität führte. Wegen der ohnehin dürftigen Bildqualität der VHS-Recorder seinerzeit machten sich die Cross-Effekte jedoch nicht weiter bemerkbar. Der Anschluss über den normalen Video-Cinch-Out (erkennbar an der gelben Farbe der Buchse), den jeder DVD-Player in einfacher oder doppelter Ausfertigung mitbringt, sollte nur im äußersten Notfall geschehen. Denn auch hier wird lediglich ein normales Videosignal übertragen, dass nur eine deutlich schlechtere Bildqualität ermöglicht. Nützlich sein kann eine Composite-Signalübertragung lediglich bei sehr langen Übertragungswegen, weil das gesamte Videosignal in einem und nicht auf getrennten Bahnen übertragen wird, kann es nicht zu Laufzeitunterschieden zwischen den verschiedenen Signalanteilen kommen. Wenn man auf die Composite-Verbindung zurückgreift, sollte man auf jeden Fall ein ordentliches Kabel verwenden, gerade bei großen Längen. Wichtig: Diese Buchse überträgt NUR Bild- und keine Tonsignale. Für eine zusätzliche Tonübertragung muss eine separate Audioleitung gelegt werden.

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