Häufige Fragen

psF

Mit der Digitalisierung der Bildtechnik wurde neben der Möglichkeit zur Übertragung und Darstellung von Vollbildern eine Eindeutige Kennzeichnung bezüglich der Bildrate/Bildwiederholfrequenz und dem zugrunde liegenden Verfahren (Interlaced oder Progressive) eingeführt. Neben der Vollbildübertragung (p = progressiv) gibt es auch noch die Angabe „psF“. Diese Technik wird als progressive segmented Frame (psF) bezeichnet und ermöglicht die Darstellung von Progressive-Scan-Bildern auf Geräten, die für das Zeilensprungverfahren ausgelegt sind. Hierbei wird ein Vollbild in zwei Halbbilder zerlegt. Die beiden Halbbilder werden dann zeitlich nacheinander übertragen. Der Empfänger setzt diese beiden Halbbilder wieder zu einem Vollbild zusammen. Der große Vorteil gegenüber dem Interlaced-Verfahren ist hierbei, dass das Bild nicht aus zeitlich aufeinanderfolgenden Bildern generiert wurde, sondern aus einem Vollbild. Dies vereinfacht die Komplexität der benötigten De-Interlacing-Algorithmen im Wiedergabegerät und steigert die Bildqualität.

Verwandte Begriffe: Interlace, Progressive, Bitrate, De-Interlacing