Häufige Fragen

Werkseinstellungen

Wie die Bezeichnung vermuten lässt, handelt es sich hier um die Einstellungen an technischen Geräten, die ab Werk vorgenommen wurden. Im Zusammenhang mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Energiesparlabel werden TV-Hersteller zu „flauen“ Werkseinstellungen motiviert. Denn die verkaufsfördernden Angaben für beispielsweise das Energiesparlabel A+ können oft nur durch ein kontrastschwaches Bild erreicht werden, weil der Energieverbrauch mit optimalen Bildeinstellungen zu hoch sein würde. Im BUROSCH-Testlabor fällt immer wieder auf, dass die Werkseinstellungen fast ausnahmslos nicht optimal sind. So wurde jüngst ein Bildvergleich der neuesten UHD/4K-Spitzenmodelle von Sony und Samsung durchgeführt. Das Ergebnis: Leider zeigt sich Samsungs neuer 65 Zoll UHD-TV nicht von seiner besten Seite. Im Display mit Werkseinstellungen fällt sehr deutlich der aktive Overscan und die überzogen störende Bildschärfe auf. Nach der Bildoptimierung mit den BUROSCH-Testbildern war das Samsung-Bild deutlich klarer. Und das ist keine Ausnahme. In der Fachzeitschrift „test“ (Ausgabe 12/2013) waren es gerade einmal 6 von 19, in der test-Spezial-Ausgabe „Fernseher“ nur 20 von 83. Bei etwa zwei von drei Geräten lässt sich das Bild aber meist mit einigen wenigen Handgriffen deutlich verbessern.

Die Testzeitschrift HDTV schrieb in ihrer Ausgabe 7/2013 (Seite 48): „Hinsichtlich der Werkseinstellung des Panasonic Full-HD TVs TX-P55STW60 müssen wir doch Kritik üben. Im Auslieferungszustand zeigt der Fernseher unpräzise Farben, alles wirkt zu bunt und dunkle Bildbereiche plagen ein Grünschimmer sowie eine künstliche Aufhellung. Auch bei der Bildschärfe stimmt der Werksabgleich nicht. So verwehrt Panasonic die bestmögliche Bildqualität." 

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