HD-ready, HD-ready 1080p und HD-TV 1080p: Was steckt dahinter?

Mit der Einführung des digitalen Fernsehens kamen diverse Logos auf den Markt. Kaum jemand weiß, was sich dahinter verbirgt. Hier einige Informationen zu Schnittstellen, Auflösungen etc. 


 
Diese Voraussetzungen muss ein Bildschirm oder Projektor erfüllen, um das Logo "HD-ready" tragen zu dürfen:

Physikalische Auflösung des Panels oder Bildschirmantriebs:
- Der Bildschirm oder Beamer muss vertikal 720 physikalische Bildpunkte im Breitseitenverhältnis 16:9 darstellen können.

Videoeingänge, die vorhanden sein müssen:
- Analog: YUV (YPbPr) Komponenteneingang
- Digital: HDMI oder DVI mit HDCP

Auflösungen, die verarbeitet werden müssen:
- 720p (1280×720 Pixel progressiv) mit Frequenzen von 50 und 60 Hertz
- 1080i (1920x1080 interlaced) mit Frequenzen von 50 und 60 Hertz

Fehlt eines dieser Merkmale, darf der Bildschirm oder Beamer das „HD-ready“-Logo nicht tragen.


Diese Voraussetzungen muss ein Bildschirm oder Projektor erfüllen, um das Logo "HD-ready 1080p" tragen zu dürfen:

Physikalische Auflösung des Panels oder Bildschirmantriebs:
- Der Bildschirm oder Beamer muss 1920x1080 physikalische Bildpunkte im Breitseitenverhältnis 16:9 darstellen können.

Videoeingänge, die vorhanden sein müssen:
- Analog: YUV (YPbPr) Komponenteneingang
- Digital: HDMI oder DVI mit HDCP
Overscan im Setup-Menü abschaltbar

Auflösungen, die verarbeitet werden müssen:
- 720p (1280×720 Pixel progressiv) mit Frequenzen von 50 und 60 Hertz
- 1080i (1920x1080 interlaced) mit Frequenzen von 50 und 60 Hertz
- 1080p (1920x1080 progressiv) mit Frequenzen von 50 und 60 Hertz
- 1080p/24 Hz (24p) (1920x1080 progressiv mit einer Frequenz von 24 Hertz)

Fehlt eines dieser Merkmale, darf der Bildschirm oder Beamer das „HD-ready 1080p“-Logo nicht tragen.


Für einen Bildschirm, der das "HD-TV 1080p"-Logo trägt, zählen die gleichen Bedingungen wie beim „HD-ready 1080p“-Logo, zusätzlich muss der im Bildschirm integrierte HDTV-Sat-Empfänger DVB-S und DVB-S2-Signale verarbeiten und in 720p/1080i an das Display weiterleiten können. Für eingebaute Kabel-Receiver ist der Empfang von DVB-C Pflicht. Weiter muss die Decodierung von MPEG-2 und MPEG-4/AVC unterstützt werden. Aufseiten des Tons muss mindestens ein Stereo- und ein digitaler S/PDIF-Ausgang am Gerät vorhanden sein. Über HDMI muss der Ton mindestens als PCM-Ton ausgegeben werden, AC-3 Ton nur optional.

Tipp: Wenn Sie sich ein neues Gerät anschaffen wollen, achten Sie vor dem Kauf auf die Möglichkeit, dass der Bildschirm oder Beamer unbedingt Signale in 24 Hz (24p) verarbeiten kann – nur so sind Sie zu 100 Prozent zukunftssicher, damit Sie Filme von Blu-ray auch ruckelfrei genießen können. Ältere Geräte, die nur über das Logo „HD-ready“ verfügen, sollten heute nicht mehr erworben werden.