Die Geschichte des Kinotons

Der Stummfilm wurde durch stimmungsvolle Klaviermusik begleitet bis er dann auf einer Platte oder dann auf dem Film gespeichert wurde. Die Audio-Qualität im Kino wurde ständig verbessert. In knapp einhundert Jahren Filmgeschichte hat sich auch in punkto Sound so einiges getan. Hier erhalten Sie eine kleine Übersicht der Geschichte des Kinotons.

 

1921: Photokinema, Mono, Dream Street

1926: Vitaphone, Mono, Jazz Singer

1926: Movietone, Mono, What price Glory?

 1940: Fantasound, Mono, Walt Disney, Fantasia - Optische Tonspur

1953: Cinemascope: Vier Tonkanäle, Das Gewand - Magnetische Tonspur

1974: Sensurround, Betonung der Bassfrequenzen, Erdbeben

1975: Dolby Stereo, Vierkanal: Links, rechts, Mitte und Hinten - zweispuriger analoger Lichtton

1978: Dolby Stereo 70mm, Digitaler Kinoton, 5.1 Surround, Apocalypse Now

1983: THX Qualitätsstandard, Die Rückkehr der Jeti Ritter

1991: Dolby Digital, Analoger und digitaler Soundtrack auf der Filmrolle, Batmans Rückkehr

1993: DTS Surround, separate Disk für den Kinoton, Jurrasic Park

1993: SDDS - Sony Dynanic Digital Sound für acht Tonkanäle, Last Action Hero

2010: Dolby Surround 7.1, Toy Story

2012: Barco Auro 11.1, Surround 5.1 plus fünf Höhenkanäle, Red Tails

2012: Dolby Atmos, Sehr realistischer Sound, Merida - Legende der Highlands